Magnesium transdermal Studien zur Magnesiumaufnahme

Gibt es Magnesium transdermal Studien, die beweisen, dass Magnesium über die Haut in das Blut gelangt und so zahlreiche Krankheiten nebenwirkungsfrei verhindern kann, oder ist Magnesiumöl “transdermaler Bullshit”, wie manche Kritiker behaupten? Finden Sie heraus, wie die Studienlage zur transdermaler Aufnahme von Magnesium ist und ob Sie chronische Krankheiten und viele alltägliche Beschwerden mit äußerlicher Anwendung von Magnesium vermeiden oder sogar heilen können.

Magnesium transdermal – Was ist das?

Magnesium ist der wohl wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Inzwischen sind über über 600 biochemische Stoffwechselreaktionen bekannt, die von Magnesium abhängig sind. Kein anderer Mineralstoff hat eine derartige Schlüsselrolle im menschlichen Stoffwechsel wie Magnesium. Deswegen stehen nahezu alle chronischen Krankheiten, Beschwerden und Einschränkungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit mit Magnesiummangel in Verbindung oder werden durch diesen verursacht.

Symptome eines Magnesiummangels können durch gesunde Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln und geeigneten Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel leicht behoben werden.

Jedoch haben solche Magnesiumsupplemente oft den Nachteil, dass der Körper oft mehr als zwei Drittel des zugeführten Magnesiums ungenutzt wieder ausscheidet. Außerdem kann es bei der oralen Zufuhr von Magnesiumpräparaten zu Durchfall und anderen unangenehmen Nebenwirkungen kommen.

In solchen Fällen ist die transdermale Magnesiumaufnahme (von lat. trans „ hindurch“ und griech. derma „Haut“) über die Haut die beste Methode, um die entleerten Magnesiumdepots nebenwirkungsfrei wieder aufzufüllen. Denn bei der Magnesiumanwendung auf der Haut werden der Magen-Darm-Trakt und damit auch mögliche Nebenwirkungen umgangen. Das Magnesium gelangt über die Haut direkt in das Blut und die Zellen.

Für die transdermale Magnesiumanwendung eignen sich am besten

Studienlage

Ob Magnesium transdermal in den Körper gelangt, ist seit Jahren in der Fachwelt umstritten. Selbst manche Professoren mit Lehrstühlen an Universitäten vertreten noch immer die Ansicht, dass Magnesium nicht über die Haut in den Körper gelangen könnte. Deswegen lohnt sich ein Blick auf Magnesium transdermal Studien der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet:

Shani 1985

Zu den ersten Magnesium transdermal Studien gehört die Studie von Shani und seinen Kollegen. Die Forscher untersuchten die Aufnahme verschiedener Elektrolyte durch die Haut von gesunden Teilnehmern und Schuppenflechten-Patienten nach dem täglichen Baden im Toten Meer oder Badewasser mit ähnlicher Zusammensetzung (das Tote Meer hat einen sehr hohen Magnesiumgehalt von 36,5 Gramm pro Liter).

Dabei stellten die Experten fest, dass die im Wasser gelösten ionischen Mineralstoffe, darunter auch Magnesiumionen, sowohl durch die gesunde Haut als auch – in größerer Menge – durch die geschädigte Haut der Psoriasis-Patienten in den Körper gelangten. Die Studie wurde 1985 in der Fachzeitschrift „Pharmacological research communications“ von neun Koautoren ohne Interessenkonflikte veröffentlicht (Shani et al. 1985).

Shealy 2000

Dr. Norman Shealy, der Gründer der American Holistig Medical Association (Amerikanische Gesellschaft für ganzheitliche Medizin), veröffentlichte im Jahre 2000 eine weitere Magnesium transdermal Studie. Shealy fand heraus, dass ein intrazellulärer Magnesiummangel durch das Auftragen von Magnesiumöl auf die Haut innerhalb von 4-6 Wochen behoben werden könne. Bei oraler Zufuhr von Magnesiumpräparaten würde dies hingegen 6-12 Monate dauern, bei intravenöser Zufuhr von Magnesiumchlorid 2 Wochen.

Nur bei der transdermalen Magnesiumchlorid-Anwendung beobachtete Dr. Shealy als positiven Nebeneffekt zusätzlich eine Erhöhung der DHEA-Konzentration um 60% (Arnaldo et al.).

Die Studie wurde jedoch nicht in einer Fachzeitschrift veröffentlicht und konnte daher nicht verifiziert werden. Abgesehen davon ist Dr. Shealy in die Vermarktung von Magnesiumöl involviert.

Laudanska 2002

Eine andere Forschergruppe untersuchte, ob die in der Atmosphäre enthaltenen Anionen (Nitrat, Sulfat) und Kationen wie Magnesiumionen (Mg2+), Calciumionen (Ca2+) die menschliche Hautbarriere (durch passive Diffusion) durchbrechen und in den Organismus gelangen könnten. Die Forscher dieser Magnesium transdermal Studie fanden heraus, dass beide Ionenarten die Haut auf verschiedenen Transportwegen durchdringen können. Ein Interessenkonflikt mit der Produktion oder dem Verkauf von Magnesiumöl lag nicht vor.

Waring

In dieser Magnesium transdermal Studie nahmen 19 Teilnehmer sieben Tage lang täglich ein 12-minütiges Bad in 50-55°C heißen Badewasser, dem verschiedene Mengen Magnesiumsulfat (Epsom-Salz) zugesetzt wurden. Bereits nach dem ersten Bad stieg der Magnesiumgehalt im Blut – abgesehen von 2 Teilnehmern – um 9%. Die Magnesiumausscheidung dieser Teilnehmer über den Urin stieg um mehr als das Doppelte. Nach dem 7. Tage war die Magnesiumkonzentration im Blut um 35% gestiegen. Die Magnesiumaufnahme war umso geringer, je geringer der Magnesiummangel der Teilnehmer war.

Die Studie von Dr. Rosemary Waring von der Universität von Birmingham wurde nur auf einer Webseite über Epsomsalz ohne Impressum veröffentlicht. In einer Fachzeitschrift konnte die Magnesium-Studie jedoch nicht gefunden werden. Damit entzieht sich diese Magnesium transdermal Studie jeder Überprüfung. Fragwürdig ist auch die Badetemperatur von 50-55°C, die für Normalsterbliche ohne ernste gesundheitliche Schäden kaum zu ertragen sein dürfte.

Watkins 2010

Neun Probanden (22-69 Jahre, 2 Männer, 7 Frauen) besprühten die Haut ihres ganzen Körpers mit Zechstein Magnesiumöl (20 Sprays pro Tag) und nahmen zweimal pro Woche ein Fußbad in Zechstein Magnesiumchlorid-Wasser.

  • 12 Wochen später war der zellulärer Magnesiumspiegel um durchschnittlich +59,7% gestiegen.
  • Das (molare) Verhältnis von Calcium zu Magnesium im Körper verbesserte sich bei allen Patienten um durchschnittlich +25,2% zu Gunsten von Magnesium.
  • 78% der Probanden zeigten eine erhöhte Ausscheidung von Uran, Arsen, Quecksilber, Kadmium, Blei und Aluminium. Die Aufnahme von Magnesium hatte demnach eine deutliche Entgiftung von Schwermetallen zur Folge.

Die Magnesium transdermal Studie von Waring wurde im Jahr 2010 veröffentlicht – jedoch in keiner seriösen Fachzeitschrift. Die Magnesiumkonzentration wurde auch nicht durch die üblichen Testverfahren sondern mittels Haaranalyse ermittelt. Serum-Magnesium-Werte wurden offenbar nicht bestimmt. Die Glaubwürdigkeit der Studie ist darüber hinaus durch einen möglichen Interessenkonflikt eingeschränkt. Denn es war nicht auszuschließen, dass die Autoren in die Vermarktung von Zechstein Magnesiumöl involviert waren und von den Ergebnissen der Studie profitiert haben.

Heard 2011

Die Studie „In vitro transdermal Delivery of Magnesium“ aus dem Jahre 2011 von Dr. Charles Heard von der Cardiff University belegt die transdermale Aufnahme von Magnesium in Form von Magnesiumöl. Die Magnesiumabsorption wurde durch Einmassieren des „Magnesiumöls“verstärkt.

Auch diese Magnesium transdermal Studie wurde jedoch in keiner Fachzeitschrift publiziert und entzieht sich damit jeder Überprüfung. Auffällig ist auch, dass die Studie in der Publikationsliste von Dr. Heard nicht aufgeführt ist.

Engen 2015

Forscher der weltberühmten Mayo Clinic untersuchten die Wirkung von Magnesiumchloridöl auf 40 stark übergewichtigen Fibromyalgie-Patientinnen. Fibromyalgie ist eine Krankheitsbild, das durch chronische Schmerzen, Erschöpfung, Depression und Schlafstörungen gekennzeichnet ist.

Die Teilnehmerinnen besprühten zweimal pro Tag vier Wochen lang ihre Gliedmaßen mit je vier Sprays Magnesiumöl. Dabei zeigte sich, dass die transdermale Anwendung von Magnesiumchlorid an Armen und Beinen bereits nach zwei Wochen eine deutliche Verbesserung nahezu aller Beschwerden bewirkte. Aufgrund dieser Ergebnisse empfahlen die Wissenschaftler weitere Magnesium transdermal Studien mit einer größeren Teilnehmerzahl und einer Messung der Blutwerte.

Chandrasekaran 2016

Die Fachzeitschrift Magnesium Research veröffentlichte 2016 eine australische Magnesium transdermal Studie. Die Forschergruppe untersuchte, ob das hydratisierte Magnesiumion tatsächlich 400-mal so groß ist wie das freie Magnesiumion. Wäre dies tatsächlich so, dann wären in Wasser gelöste Magnesiumionen (Magnesiumöl) vermutlich nicht imstande, biologische Membranen zu durchdringen. Dieses Argument wurde von einigen Kritikern angeführt, um die Penetration von Magnesiumionen durch die Haut zu bestreiten. Die Neuvermessung der Größe hydratisierter Magnesiumionen zeigte jedoch, dass der Radius des von Wasser eingehüllten Magnesiumions nicht 400- sondern nur 5,47-mal größer ist als das nicht hydratisierte Magnesiumion (Radien: 4.76 Å vs. 0.87 Å).

Transportproteine in Biomembranen haben einen Kanaldurchmesser von 10Å. Die durch die Hornschicht reichenden Haarfollikel und Schweißdrüsen haben eine weitaus größere Öffnung. Folglich wäre die transdermale Aufnahme von Magnesium sowohl durch Biomembranen als auch durch das Stratum Corneum leicht möglich. Das Stratum Corneum ist die äußerste Hautschicht der Epidermis aus abgestorbenen Hornzellen (Korneozyten).

Um die transdermale Penetration von Magnesium zu prüfen, behandelten die Forscher menschliche Haut mit einer Magnesiumlösung, die der Magnesiumkonzentration von Meerwasser (52mmol/l) und der des Toten Meeres (190 mmol/l) entspricht. Die sechs Wissenschaftler fanden heraus, dass die in Wasser gelösten (hydratisierten) Magnesiumion die Hornschicht derHaut schon nach 5 Minuten durchdringen.

Die Durchlässigkeit der intakten Haut für Magnesium steigt mit abnehmender Dicke der Hornschicht, mit zunehmender Konzentration des Magnesiumöls und zunehmender Einwirkzeit der wässrigen Magnesiumlösung. Es konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur die rissige Hornschicht, sondern auch die völlig intakte Hornschicht magnesiumdurchlässig ist. Die Haarfollikel steigerten die transdermale Magnesiumaufnahme bei Anwendung der konzentrierten Magnesiumlösung bereits nach 15 Minuten um etwa 40%.

Die Magnesium transdermal Studie wurde von der University of Queensland finanziert und in der renommierten Fachzeitschrift Magnesium Research veröffentlicht. Ein Interessenkonflikt bestand nicht.

Kaas 2017

25 gesunde Erwachsene mittleren Alters wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe trug einmal täglich eine Magnesiumcreme (56mg Magnesium) auf die Haut auf, die Placebogruppe eine Creme ohne Magnesium. Der Magnesiumtest von Blut und Urin zeigte nur in der Mg-Gruppe einen Erhöhung der Magnesiumwerte an, die in der Untergruppe der Nichtathleten signifikant war.

Die Magnesium transdermal Studie von Kaas belegt, dass die Magnesiumabsorption durch die Haut in das Blut sogar bei einer so geringen Menge wie 56mg/Tag deutlich nachweisbar ist. Die einfach verblindete Studie der acht Koautoren wurde 2017 von der Fachzeitschrift PLOS ONE (peer-reviewed) überprüft und publiziert.

Fazit zu den Magnesium transdermal Studien

  1. Die bisher veröffentlichten Magnesium transdermal Studien sind aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und methodischer Mängel zwar kein wissenschaftlicher Beweis für die transdermale Wirksamkeit von Magnesiumöl, aber dennoch ein starkes Indiz für die Wirksamkeit von Magnesiumöl.
  2. Das Hauptargument der Kritiker, ionisches Magnesium könne als wasserlöslicher (hydrophiler) Stoff die intakte Hautbarriere nicht überwinden, wurde durch die drei letztgenannten Studien widerlegt.
  3. In der Magnesium transdermal Studie von Chandrasekaran wurde nachgewiesen, dass Magnesiumionen nicht nur die geschädigte, sondern auch die intakte Hautbarriere innerhalb von 15 Minuten durchdringen und in die Blutbahn übergehen.
  4. Ebenso wurde nachgewiesen, dass ionisches Magnesium auch über die Haarfollikel innerhalb weniger Minuten transdermal in die Blutbahn aufgenommen wird.

Folglich kann die transdermale Magnesiumresorption aus wissenschaftlicher Sicht nicht länger als „Bullshit“ abgetan werden.

Wie gelangt Magnesium durch die Haut

Ausgehend von den bisherigen Magnesium transdermal Studien gibt es drei mögliche Transportwege für Magnesiumionen durch die Haut in das Körperinnere:

  1. Transport durch die Zellzwischenräume der Hornschicht (interzellulär)
  2. Der Weg durch die Öffnungen der Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen (Shunt-Diffusion)
  3. Der Übergang durch die Zellen der Hornschicht hindurch (transzellulär)

Magnesium transdermal Studien Anatomie Haut

Die Haut ist mit etwa 1,8-1,9 mdas flächenmäßig größte Organ des Körpers. Die Zahl der Schweißdrüsen schwankt je nach Körperregion zwischen 30 (Ohr) und 370 (Fußsohle) pro cm2 Haut. Bei einer Körperoberfläche von ca. 1,9 m2 sind das rund 3 Millionen Schweißdrüsen. Dazu kommen rund 5 Millionen Haare, von denen zwischen 90.000 und 150.000 Haare auf dem Kopf wachsen.

Haarfollikel und Schweißdrüsen machen zwar nur etwa 0,1-1% der Haut aus. Dennoch ist deren Resorptionsfläche aufgrund der sie umgebenden tiefen Hauteinstülpungen (siehe Abbildung) wohl erheblich größer als die Hautoberfläche.

Anders als die Hautoberfläche sind Haarfollikel und Schweißdrüsen nicht mit einer Hornschicht aus abgestorbenen Hautzellen bedeckt. Daher können Magnesiumionen über Haarfollikel und Schweißdrüsen leichter in die Zellen eindringen und über spezielle Transportproteine von Zelle zu Zelle und ins Blut weitergegeben werden.

Schweißdrüsen haben allem Anschein nach sogar die Fähigkeit, Magnesium aus dem Schweiß herauszufiltern, um den Körper beim Schwitzen vor zu großen Magnesiumverlusten zu schützen.

Denselben Mechanismus kennt man von den Nieren, die nicht benötigtes Magnesium über den Urin ausscheiden, das Magnesium bei Magnesiummangel aber zurückhalten. Schweißdrüsen arbeiten möglicherweise nach demselben Prinzip und nehmen Magnesium nur bei Magnesiummangel auf.

Wie lässt sich die transdermale Magnesiumaufnahme beschleunigen

Forscher von Magnesium transdermal Studien gehen heute davon aus, dass die Geschwindigkeit der Aufnahme von Magnesium über die Haut durch folgende Faktoren beschleunigt wird:

  • Mechanische Hautschäden (rissige, spröde oder abgeschürfte Haut) beschleunigen die Aufnahme
  • Entfernen des Lipidfilms auf der Haut (Entfetten)
  • Peeling (Entferung der äußersten verhornten Hautschicht)
  • Erhöhung der Hydratisierung der Hornschicht: Feuchte Haut ist durchlässiger als trockene Haut
  • Dicke der Hornschicht: Je dünner die Hornschicht, umso empfindlicher und durchlässiger ist die Haut für Magnesium (Achsel, Innenseite der Arme und Beine …)
  • Haarfollikeldichte (der Schambereich ist bis zu 30-mal durchlässiger für Magnesium als normale Haut)
  • Größe des behandelten Hautareals
  • Häufigkeit der Anwendung
  • Konzentration der Magnesiumlösung auf der Haut
  • Einwirkdauer: (30-60 Minuten)
  • Massage öffnet die Zellzwischenräume der Hornschicht und presst das Magnesiumöl in die Haut
  • Wärme steigert die Durchlässigkeit der Haut
  • Durchblutung: Je stärker durchblutet die Haut ist, desto mehr Magnesium kann sie aufnehmen.
  • Enhancer: Stoffe, die die Stoffaufnahme in die Haut beschleunigen, wie z. B. DMSO oder Harnstoff (gesunde Haut hat einen Harnstoffgehalt von ca. 1%)

Andere transdermale Magnesiumanwendungen

Es gibt 6 Möglichkeiten der transdermalen Magnesiumanwendung:

  1. Einreibungen mit Magnesiumöl (gesättigte Magnesiumchlorid-Lösung in Wasser)
  2. Fußbäder in 12- bis 15%-iger Magnesiumchloridlösung
  3. Vollbad mit Magnesiumchlorid-Flakes oder Bittersalz
  4. Inhalation mit Magnesiumchlorid-Nebel (MgCl-Aerosole)
  5. Mundspülungen mit Magnesiumöl
  6. Vaginalspülungen mit verdünnter Magnesiumchloridlösung

All diese Anwendungsmöglichkeiten sind miteinander und mit der oralen Zufuhr geeigneter Magnesiumpräparate kombinierbar. So können die entleerten Magnesiumdepots sehr schnell wieder aufgefüllt werden.

Vorteile transdermaler Magnesiumaufnahme

Der Vorteil transdermaler Aufnahme von Magnesium ist die Umgehung des Magen-Darm-Traktes. Es entfallen also alle Nebenwirkungen, die bei der oralen Aufnahme von Magnesiumpräparaten auftreten können.

Vorteile transdermaler Magnesiumanwendung:

  • Keine Magen-Darm-Krämpfe
  • Kein Durchfallrisiko durch Magnesium
  • Kein Risiko einer Überdosierung
  • Gute Resorption bei Magnesiummangel
  • Verbesserung des Hautbildes
  • Schnellere Wundheilung bei kleinen Wunden
  • Beseitigung oder deutliche Verbesserung von Pilzerkrankungen, Ekzemen, Schrunden, spröden Versen und Händen
  • Gute Kombinationsmöglichkeit mit oraler Magnesiumzufuhr

Magnesium transdermal Erfahrungen

Die transdermale Magnesiumanwendung ist in vielen Arztpraxen und Kliniken, aber auch bei Physiotherapeuten, Sportmedizinern und Weltranglistenathleten zur Alltagsroutine geworden. Die positiven Erfahrungen aus der Praxis sprechen für sich.

Die erfahrungsbasierte Medizin bestätigt die Wirksamkeit transdermaler Magnesiumanwendungen seit vielen Jahren.

Jedoch sollten Sie Magnesium, insbesondere bei Magnesiummangel, nicht nur transdermal, sondern auch oral zuführen. Besorgen Sie sich sich dazu geeignete Magnesiumpräparate auf der Grundlage einer magnesiumreichen gesunden Ernährung.

Warum wird die transdermale Anwendung bestritten?

Die von manchen Fachleuten geäußerte Kritik an der transdermalen Magnesiumtherapie scheint im Wesentlichen auf folgende vier Gründe zurückzugehen:

  • Die nicht unberechtigte Sorge, dass die erwiesene Wirksamkeit oraler Magnesiumpräparate durch eine ausschließlich transdermale Magnesiumanwendung verhindert werden könnte und dadurch leicht behebbare hohe gesundheitliche Risiken nicht beseitigt werden könnten.
  • Das Fehlen belastbarer Studien ohne methodische Mängel mit Zehntausenden von Teilnehmern
  • Das blinde Festhalten an festgefahrenen Ansichten, die bisher als wissenschaftlich sicher galten.
  • Drohende Umsatzverluste von etablierten Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten in Billionenhöhe
Angesichts des enorm breiten Symptomspektrums von Magnesiummangel lässt sich nur erahnen, in welch ungeheuren Ausmaß sich die Geldströme global verändern könnten, wenn Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente mit einem jährlichen Umsatzvolumen in Höhe von mehreren Billionen Euro für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Depressionen, ADHS und viele mehr überflüssig werden und sich jeder mit transdermaler Magnesiumanwendung selbst heilen könnte.

Dass ein solcher Prozess von denjenigen, die vom Status Quo profitieren, nicht ohne Gegenwehr hingenommen wird, ist verständlich. Die Pharmaindustrie als Hauptgeldgeber großer Studien hat deshalb weder ein Interesse an solchen Studien, noch darf sie solche Studien nach dem Aktionärsrecht finanzieren, um ihren Aktionären nicht zu schaden. Daher sollten Magnesium transdermal Studien von Bund und Ländern aus öffentlichen Mitteln und mithilfe von Sponsoren ohne Interessenkonflikte finanziert werden.

Zusammenfassung – Magnesium transdermal Studien

Die Magnesium transdermal Studien zeigen, dass die Aufnahme von Magnesium durch die Haut in die Organe des Körpers kein Mythos, sondern Realität ist. Tatsächlich ist die Magnesiumabsorption schon 15 Minuten nach dem Auftragen auf die Haut im Blut messbar.

Immer mehr Ärzte, Kliniken und Sportvereine nutzen die transdermale Anwendung von Magnesiumchlorid, um nicht nur die Symptome, sondern die Ursache zahlreicher Erkrankungen und Beschwerden zu eliminieren und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

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Quellen

Quellen

Literaturquellen und den oben genannten Magnesium transdermal Studien:

  • Shani, J.; Barak, S.; Levi, D.; Ram, M.; Schachner, E.R.; Schlesinger, T.; Robberecht, H.; Van Grieken, R.; Avrach, W.W. Skin penetration of minerals in psoriatics and guinea-pigs bathing in hypertonic salt solutions.Pharmacol. Res. Commun. 1985, 17, 501–512.
  • Laudańska H, Lemancewicz A, Kretowska M, Reduta T, Laudański T. Permeability of human skin to selected anions and cations-in vitro studies. Research Communications in Molecular Pathology and Pharmacology. 2002; 112(1-4):16-26.
  • Shealy, N. Holy Water, Sacred Oil: The Fountain of Youth; Biogenics Books: New York, NY, USA, 2000; 236p.
  • Arnaldo et al., Abstraits of Scientific Papers, Section Cardiology, Oral Presentation Abstracts, 2005 Southern Medical Association.
  • Waring RH: Report on Absorption of magnesium sulfate across the skin. School of Biosciences, University of Birmingham. B15 2TT, U.K.
  • Watkins, K.; Josling, P.D. A pilot study to determine the impact of transdermal magnesium treatment on serum levels and whole body CaMg ratios. Nutr. Pract. 2010, 14, 1–7.
  • Charles Heard, Cardiff University 2011: In vitro transdermal delivery of magnesium, unpublished Report.
  • Engen D.J, McAllister S.J., Whipple M.O., Cha S.S., Dion L-J., Vincent A., Bauer B.A., Wahner-Roedler D.L.: Effects of transdermal magnesium chloride on quality of life for patients with fibromyalgia: a feasibility study, 2015, Journal of Integrative Medicine Editorial Office.
  • Chandrasekaran, N.C.; Sanchez, W.Y.; Mohammed, Y.H.; Grice, J.E.; Roberts, M.S.; Barnard, R.T. Permeation of topically applied Magnesium ions through human skin is facilitated by hair follicles. Magnes. Res. 2016, 29, 35–42.
  • Kass, L.; Rosanoff, A.; Tanner, A.; Sullivan, K.; McAuley, W.; Plesset, M. Effect of transdermal magnesium cream on serum and urinary magnesium levels in humans: A pilot study. PLoS ONE 2017, 12, e0174817.

Bildquelle: Sgbeer

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