Magnesiummangel Test leicht gemacht

Magnesiummangel TestMit dem folgenden Magnesiummangel Test erfahren Sie in 1-2 Minuten schnell und unkompliziert, wie hoch Ihr Risiko für Magnesiummangel ist. Der Magnesiumtest beruht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die zum Teil lebensgefährlichen, aber nur wenig bekannten Auswirkungen des weit verbreiteten Magnesiummangels.

Warum soll ich einen Magnesiummangel Test machen?

Die meisten Beschwerden und (chronischen) Krankheiten haben eines gemeinsam: Magnesiummangel!

Dasselbe gilt für verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Depressionen und neurologische Störungen.

Die meisten Menschen haben jedoch einen Magnesiummangel, ohne es zu wissen. Denn die heute üblichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten führen regelmäßig zu Magnesiummangel.

Hinzu kommt, dass auch die Ärzte meist nicht wissen, dass Magnesiummangel eine zentrale Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf zahlreicher Krankheiten spielt. Daher kontrollieren Ärzte den Magnesiumstatus nur selten.

Und selbst wenn ein Bluttest Magnesiummangel angeblich ausschließt, liegt in etwa 90% dieser Fälle dennoch ein intrazellulärer Magnesiummangel vor, also ein gefährlicher Mangel an Magnesium innerhalb der Körperzellen vieler Organe. Denn die Magnesiumkonzentration im Blut muss konstant gehalten werden, um ein Stoffwechselversagen lebenswichtiger Organe (Herz und Gehirn) zu verhindern. Sinkt also der Blut-Magnesiumspiegel unter einen kritischen Wert, entzieht das Blut das fehlende Magnesium sofort anderen Organen. Und wenn deren Magnesiumreserven auch erschöpft sind, kann es von jetzt auf nachher zu einem plötzlichen Herztod kommen.

Deshalb ist der Bluttest kein zuverlässiges Mittel zur Feststellung von Magnesiummangel.

Wie gefährlich ist Magnesiummangel?

Studien über Magnesium haben ergeben, dass nahezu jeder, der an einer chronischen Krankheit leidet oder in eine Intensivstation eingeliefert wird, an einen mehr oder weniger ausgeprägten Magnesiummangel leidet.

Später erkannte man, dass die meisten dieser und anderer Erkrankungen durch chronischen Magnesiummangel ausgelöst und verschlimmert werden. Zu solchen Erkrankungen zählen nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht und sogar Krebs, sondern auch psychomentale Beschwerden wie Depressionen, Angstzustände, Panikattacken, Burnout oder Demenz, Alzheimer, ADHS und viele mehr.

Magnesiummangel Test

Der folgende Magnesiummangel-Test orientiert sich an den inzwischen entdeckten Anzeichen für Magnesiummangel, aber auch an bestimmten Erkrankungen, die mit Magnesiummangel in Verbindung stehen, und an Ihrer individuellen Alltags- und Lebenssituation.

Daher gibt Ihnen der nachfolgende Test die Möglichkeit, Ihr Magnesiummangel-Risiko innerhalb weniger Minuten schnell und einfach zu ermitteln. Nach Bestätigung des folgenden Datenschutzhinweises startet der Magnesiummangel Test automatisch:

 

Was tun, wenn der Test ein erhöhtes Risiko für Magnesiummangel anzeigt?

Wenn Ihr Magnesiummangel Test auf ein erhöhtes Risiko für Magnesiummangel hinweist, sollten Sie als erstes Ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten genauer unter die Lupe zu nehmen:

  • Ergänzen Sie Ihren Speiseplan mit magnesiumreichen Lebensmitteln.
  • Reduzieren Sie den Konsum von Magnesiumräubern wie Fleisch, Zucker, Alkohol, Weißmehlprodukte.
  • Informieren Sie sich darüber, wie hoch ihr individueller Tagesbedarf an Magnesium ist. Denn die offiziellen Magnesium-Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Höhe von 300-400mg/Tag gelten nur für gesunde Erwachsene. Ihr individueller Magnesiumbedarf kann die empfohlene Tageszufuhr in Abhängigkeit von Ihren persönlichen Ernährungsgewohnheiten, Ihren Lebensumständen und Ihrem Gesundheitszustand jedoch um ein Vielfaches übertreffen. Deshalb können Sie auch dann einen Magnesiummangel entwickeln und krank werden, wenn Sie sich an die offiziellen Magnesium-Empfehlungen halten.
  • Besorgen Sie sich gegebenenfalls geeignete Magnesiumpräparate und prüfen Sie die Wirksamkeit der Anwendung von Magnesiumöl

Wenn die Magnesiummangelsymptome auch dann nicht innerhalb weniger Tagen verschwinden, sollten Sie Ihren Magnesiumstatus vom Arzt überprüfen lassen.

Magnesium Referenzwerte im Blut

Bei einem Verdacht auf Magnesiummangel wird Ihr Arzt Ihnen sicherlich als erstes zu einem Magnesiummangel Test in Form einer Blutuntersuchung raten. Die Normwerte für Magnesium im Blut sind von Alter und Geschlecht abhängig:

Alter und GeschlechtNormwerte Magnesium (Millimol pro Liter)
Frauen0,77 - 1,03
Männer0,73 - 1,06
Neugeborene0,48 - 1,05
Schulkinder0,60 - 0,95

Falls der Magnesium-Bluttest innerhalb dieser Grenzen, geht der Arzt in der Regel von einem normalen Magnesiumspiegel aus.

Magnesiummangel trotz guter Blutwerte

Liegen Ihre Magnesium-Blutwerte innerhalb der Norm, so können Sie dennoch einen Magnesiummangel haben. Denn das Blut enthält weniger als 1% des im Körper gespeicherten Magnesiums und ist somit kein zuverlässiges Medium zur Feststellung eines Magnesiummangels:

Der Gesamtmagnesiumgehalt eines durchschnittlichen erwachsenen Mannes liegt bei etwa 23g. Davon befinden sich 53% in Knochen und Zähnen, 27% in den Muskeln, 19% in den Weichteilen, 0,5% in den roten Blutzellen und nur 0,3% im Serum. Über 99% des gesamten Magnesiums befinden sich somit innerhalb der Körperzellen und sind einem Bluttest nicht zugänglich.

Eine Studie mit fast 10.000 Teilnehmern enthüllte, dass ein Magnesiumspiegel von weniger als 0,8 mmol/l das Risiko, Diabetes zu bekommen, um 51% erhöht.

Andere Studien weisen darauf hin, dass die Hälfte derjenigen mit einem Magnesiumspiegel von 0,75 mmol/L einen klinischen Magnesiummangel haben. Sinkt der Magnesiumspiegel auf 0,70 mmol/L, haben bereits 90% der Betroffenen einen klinischen Magnesiummangel. Steigt er auf 0,80 mmol/L haben nur noch 10% einen Magnesiummangel. Bei 0,90 mmol/L Mg haben nur noch 1% einen klinischen Mg-Mangel (Liebscher 2004).

Daher sollte der untere Wert für den Normalbereich des Magnesiumspiegels im Blut nicht bei 0,75 oder 0,76 mmol/Liter liegen, sondern bei mindestens 0,9mmol/L. Nur dann kann man offenbar davon ausgehen, dass der Körper genügend Magnesium hat. Dies gilt insbesondere bei Herzkrankheiten.

Wenn die Magnesiumwerte im Blut im unteren Normbereich oder sogar darunter liegen, ist davon auszugehen, dass die Magnesiumspeicher in den Muskeln und Knochen bereits weitgehend erschöpft sind.

Bei Herzerkrankungen liegt neben einem Magnesiummangel meist auch ein Kalzium- und Kaliummangel vor. Deshalb sollten neben einem Magnesiumtest auch diese Elektrolyte kontrolliert werden.

Da Magnesium jedoch auch den Kalium- und Kalziumspiegel reguliert, führt eine Behebung des Magnesiummangels meist dazu, dass sich der Kalium- und Kalziumspiegel von selbst wieder normalisiert. Aber das besprechen Sie am besten mit dem Arzt Ihres Vertrauens.

Bluttest – Fehlerquellen

Bei der Messung der Magnesium-Blutwerte können außerdem eine Reihe von Fehlern unterlaufen, die das Testergebnis noch mehr verfälschen:

  • Da die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) fast doppelt so viel Magnesium enthalten wie das Blutplasma, kann das Aufbrechen der Erythrozyten (Hämolyse) zu einer viel zu hohen Messung des Gesamtmagnesiums führen. Daher müssen
    • starke oder lange Blutstauungen,
    • ein zu starkes oder zu schnelles Aufziehen des Blutes und das
    • Schütteln und zu starkes Abkühlen des Blutes vermieden werden.
  • Nicht zentrifugiertes Blut darf nicht mehr als 30 Minuten stehen gelassen werden.
  • Stress bei der Blutabnahme sollte vermieden werden, da dies den Magnesiumspiegel erhöhen kann.
  • Bestimmte Antikoagulanzien (z. B. Citrate) binden Magnesium und können so zu geringeren Messwerten führen. Daher sollte zur Messung das Serum verwendet werden.
  • Hyperbilirubinämie, Hyperlipämie (zu hohe Fettwerte im Blut), Hyperphosphatämie (zu viel Phosphat im Blut), eine hohe Eiweißkonzentration im Blut und eine verzögerte Serum-Separierung können die Messung ebenfalls beeinträchtigen (Dimeski et al., 2010).

Bessere Testverfahren

Der oben beschriebene Bluttest ist also mit zahlreichen Fehlerquellen behaftet und auch aus anderen Gründen keine zuverlässige Testmethode für die Feststellung von Magnesiummangel. Daher schließt auch ein Bluttest ohne Befund einen Magnesiummangel nicht aus (Davidovic et al. 2004)!

Wesentlich zuverlässiger – aber auch teurer – ist die Messung der intrazellulären Magnesiumkonzentration in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Die Magnesiumkonzentration in den Erythrozyten (Referenzbereich: 2,2-2,8mmol/l) spiegelt aufgrund ihrer kurzen Lebensdauer die Magnesiumversorgung in den letzten 3-4 Monaten wieder.

Der wohl zuverlässigste Magnesiummangel Test ist der Magnesium-Belastungstest (Sohrevardi et al. 2004; Bobkowski et al. 2005; Saur 2004):

Bei der oralen Testvariante werden 5 mg Magnesium pro Kilogramm Körpergewicht oral verabreicht. Davor und in den 24-72 Stunden danach wird der Urin gesammelt. Anhand des Magnesiumgehalts im Urin lässt sich Magnesiummangel mit hoher Zuverlässigkeit feststellen.

Der Magnesiumbelastungstest entlarvt intrazellulären Magnesiummangel auch bei denjenigen, die normale Magnesium-Blutwerte haben.

Eine nicht-invasive Magnesiummangel Testmethode ist die Messung der Magnesiumkonzentration der leicht zu entnehmenden Schleimhautzellen unter der Zunge. Diese Zellen weisen unabhängig vom Magnesiumgehalt des Blutes einen ähnlichen Magnesiumgehalt auf wie die Vorhofzellen des Herzens (Mark et al. 1995).

Magnesium Überdosierung

Eine Überdosierung von Magnesium durch Lebensmittel ist nicht möglich, weil ein Magnesium-Überschuss über den Stuhl und die Nieren sofort wieder ausgeschieden wird.

Eine Magnesium-Vergiftung ist selten und beim gesunden Menschen nur durch den Missbrauch von Nahrungsergänzungsmitteln im Grammbereich oder ärztliche Kunstfehler im Rahmen von Magnesiuminfusionen möglich.

Es gibt jedoch Erkrankungen, die zu einer verringerten Ausscheidung von Magnesium führen können. Dazu gehören folgende Erkrankungen:

  • Schwere Nierenfunktionsstörung
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Nebennierenschwäche
  • Schwäche der Nebenschilddrüsen

In solchen Fällen kann auch eine Magnesiumzufuhr von 250mg/Tag zu einem krankhaft erhöhten Magnesiumspiegel führen.

Die folgende Tabelle zeigt die Wirkungen eines zu hohen Magnesiumspiegels auf den Körper:

Magnesiumkonzentration im Blut/Serum [mmol/L]Wirkung
0,76 - 1,10 Normbereich / Referenzwert
0,80 - 1,10Optimale Konzentration
1,10 - 2,50Therapeutischer Bereich
2,50 - 3,50Verringerte neuromuskuläre Reizübertragung
3,50 - 7,00Muskel- und Atemlähmung führt zur Notwendigkeit künstlicher Beatmung
10,00 - 12,5Herzstillstand
Quelle: Europäische Kommission, wissenschaftlicher Lebensmittelausschuss, 2001

 

Warum ist Magnesium so wichtig für die Gesundheit?

Magnesium ist nach Natrium, Kalium und Kalzium der vierthäufigste essenzielle Mineralstoff im Körper. Über 600 enzymatische Reaktionen sind von Magnesium abhängig.

Abgesehen davon, dass das Herz ohne Magnesium aufhören würde zu schlagen, reguliert Magnesium auch den Kalium- und Kalziumstoffwechsel, den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel sowie den Hormonhaushalt.

Magnesium steuert die Fortpflanzung und das Wachstum, es sorgt für die Aufrechterhaltung der Gehirnfunktionen, es aktiviert das Immunsystem und kontrolliert die Stimmungslage.

Die intrazelluläre Energieerzeugung und damit auch sämtliche Lebensprozesse kommen ohne Magnesium zum Erliegen.

Magnesium findet sich in allen Geweben, einschließlich Knochen, Zähnen, Muskeln, Herz und Gehirn.

Aufgrund seiner Schlüsselrolle im Stoffwechsel ist Magnesium die vergessene Geheimwaffe gegen Krankheiten und Beschwerden aller Art. Tatsächlich ist Magnesium eines der effektivsten Anti-Aging-Mittel.

Fazit

Machen Sie den Magnesiummangel Test und finden Sie schnell und einfach heraus, wie hoch Ihr Magnesiummangel-Risiko ist. Reduzieren Sie Ihr Risiko durch die hier beschriebenen einfachen Methoden.

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